So kann Online-Shopping Spaß machen
Früher waren Online-Shops schlecht gestylte Webseiten mit einem Textlink zum Einkaufskorb. Sie waren es, zum Glück der konsumfreudigen Online-Shopper. Schaut man sich heute Online-Shops an, dann sieht man deutlich, dass sich ein Trend entwickelt, der mich recht positiv stimmt. Digitale Produktwelten. Was Offline funktioniert, kann auch Online funktionieren. Was Offline funktioniert, kann eine Basis für Online darstellen. (Das hört sich schon besser an.) Wir haben 3 Beispiele (Amazon, IKEA, Polyvore) näher betrachtet.
Schauen wir uns mal die Produktwelt von Amazon an. Ein sehr identisches Studentenzimmer (chaotische Lagerung von Gegenständen) mit dadurch verbundenem Wiedererkennungswert der eigenen Umwelt (schafft ja nachweislich Vertrauen zum Produkt). Fährt man mit der Maus über die nicht negativ auffallenden Häkchen, dann poppt ein AJAX-Fenster mit Infos zur Produktkategorie (mit einem Link zum speziellen Shop) auf. Sieht eigentlich ganz nett aus, aber die Häkchen stören etwas… IKEA hat sich da ähnliche Gedanken gemacht. Die Produktwelten sind in Flash umgesetzt und können daher einiges mehr bieten. Wie z.B. eine "pseudo" 360-Grad Ansicht bei einigen Produktwelten. Ist aber gut gemacht, von daher ist „pseudo“ nicht so schlimm. Auch bei IKEA kann man mit einem Button das Produkt anklicken, jedoch ist er etwas dezenter. Im Gegensatz zu Amazon werden jedoch direkt Produkte und deren Informationen dargestellt. Sehr angenehm in diesem Shop zu stöbern.
Kommen wir zu Polyvore. Der Launch hat etwas Wirbel erzeugt, denn erstmals haben die User die Möglichkeit eigene Produktwelten zu generieren. UGC-like! Es macht echt Spass damit rumzuspielen. Und da haben wir auch schon das Problem! Du sollst kaufen und nicht rumspielen!
Aber so sieht für mich Shopping 2.0 aus. Ich stelle mir mein komplettes Outfit zusammen und klick auf bestellen, ich schiebe mir meine Möbel in mein selbst dekoriertes Wohnzimmer und klick auf bestellen… So muß das sein. So macht Shopping Spaß.



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