30. Juli 2008

Nach Microsoft steigt nun auch Yahoo in den stark boomenden Markt des In-Game-Advertising ein. Zunächst über das amerikanische Yahoo Games Portal sollen bis Jahresende 400 Computerspiele erhältlich sein. Zusammen mit den Technologiedienstleistern Neo Edge und Double Fusion sollen die downloadenden Kunden Pre-Roll, Mid-Roll und Post-Roll Videowerbung vorgesetzt bekommen. Dafür sind die Spiele dann kostenlos. Alternativ gibt es die werbefreie Version des Spiels gegen Bezahlung. Dann wünsche ich Yahoo hierbei mehr Erfolg als mit der eigenen Suchmaschinen-Vermarktung…
29. Juli 2008
In Real Environment Produktwelten steht die Darstellung von Produkten in einer tatsächlichen Nutzungsumgebung im Vordergrund. Diese Umgebungen sind so an die Produkteigenschaften angepasst, dass dem Konsumenten ein konkreter Einsatz der Produkte dargestellt wird.
Diese Visualisierung des Produkteneinsatzes bzw. -nutzens in einer authentischen Form spricht den Konsumenten affektiv an und kann latente Bedürfnisse wecken. Dadurch entsteht ein hoher Emotionalisierungsgrad, welcher vor allem durch die zielgruppenadäquate Bildsprache der Real Environment Produktwelten hervorgerufen wird.
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28. Juli 2008
Microblogs wie Twitter haben sich in der Blogosphäre fest etabliert. Immerhin bezeichnet die New York Times Twitter als „one of the fastest-growing phenomena on the Internet". Der wesentliche Vorteil der Plattform liegt in der Vielfalt der Zugriffsmöglichkeiten: Direktzugriff über die Website, über das Handy, über Desktop Apps oder über Instant Messengers. Sollte an jemandem der Twitter-Hype völlig vorbeigegangen sein - bei Chris Brogan gibt’s ne kurze Einführung zu dem Thema. Der immer noch andauernde Hype ist Grund genug, sich mal die Bedeutung des ‘Twitterns’ für das Marketing anzuschauen.
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25. Juli 2008
Sicher, Liveshopping bietet nicht mehr viel Spielraum für innovative Konzepte. Aber mal ehrlich, wenn ich mir den "Q des Tages" betrachte, dann verliere ich sofort die Lust. Gut, die Gestaltung wird meist subjektiv bewertet, jedoch dessen Wirkung nicht. Ich habe das Gefühl, das dieses Tool recht lustlos programmiert wurde. Aber letztendlich zählt die Funktion. Und diese ist rudimentär umgesetzt. Liveshopping, nicht mehr und nicht weniger. Diese pseudo Pflicht-Web2.0-Funktionen wie etwa die Kommentarfunktion oder die Produkthistorie ändern nichts an dem Gesamteindruck. Die angepriesenen Produkte scheinen auch die Ladenhüter der Ladenhüter zu sein.
Fazit: Gute Idee, schlechte Umsetzung. Gerade in einem sehr kompetitiven Umfeld, wie es das Liveshopping nun mal ist, muss man schon eine klare Differenzierungsstrategie fahren. Leider kommt dies bei Quelle nicht ganz rüber und daher zweifle ich daran, dass dieses Konzept durch die erfahrene Qualität einen Erfolg feiern kann. Jedoch hat Quelle einen entscheidenden Vorteil: Sie können auf eine Reichweite zurückgreifen, die seinesgleichen sucht. Daher werden sie wohl über die Masse ihre Erfolge feiern… auch eine Möglichkeit.

Quelle: Quelle
24. Juli 2008
In kontextsensitiven Produktwelten werden Produkte angezeigt, die in einem komplementären und/oder substituierenden Kontext zueinander stehen. Dadurch können viele verschiedene Produkte miteinander verglichen werden, unabhängig davon, ob die Produkte dem gleichen Produkttyp zuzuordnen sind oder verschiedene Produktmerkmale aufweisen. Zu jedem Produkt besteht immer eine Verbindung bzgl. der Produkteigenschaften (z.B. gleiche Farbe, Form, Größe, etc. oder gleiche Produktart).
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23. Juli 2008
Seit einiger Zeit kann man in Spielen wie Sims den eigenen Charakteren Kleidung von der schwedischen Modekette H&M anziehen. Nun geht H&M den umgekehrten Weg. Von Sims-Spielern kreiirte Kleidung im Spiel kann jetzt auch in Filialen der Modekette gekauft werden. Erste Teile wie beispielsweise ein geringeltes Sweatshirt-Kleid wurden in einem eigens mit Electronic Arts ausgerufenen Modedesignwettebwerb ausgewählt. Cross-Marketing at its best.

22. Juli 2008
Im Zuge des Web 2.0-Trends haben sich nicht nur nicht-kommerzielle Webseiten geändert, auch der Bereich E-Business und E-Commerce erfuhr grundlegende Veränderungen. Der Vergleich eines traditionellen Online-Shops (wie er in den Anfängen des E-Commerce aufzufinden war) mit neuen Strategien der Shopgestaltung und Produktpräsentation zeigt deutliche Unterschiede auf. Einer dieser Unterschiede ist der Trend zum Visual Shopping (auch Visual Browsing genannt). Produkte werden nicht mehr isoliert abgebildet, sondern in digitalen Produktwelten visuell anregend und multimedial aufbereitet dargestellt.
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13. Juli 2008
Wie vertreibt man sich die Zeit, wenn man dank den T-Mobile-Jungs 2-3 Wochen auf sein vor 3 Wochen vorbestelltes weißes 16GB iPhone 3G wartet? Genau. Man updatet erstmal sein "altes" iPhone auf die neue Betriebssoftware OS 2.0. Immer wieder ein spannender Moment, ob ein Softwareupdate funktioniert, ob sich das iPhone wieder problemlos aktivieren lässt, ob es an einer Stelle einen Hänger gibt und sich das Backup ins Nirvana verabschiedet. Aber es lief alles problemlos, nur relativ lange hats gedauert, insgesamt ca. 25 mins bis alles wieder ging. Dafür leuchtet einem jetzt auf dem Home-Bildschirm das App-Store-Icon entgegen. Allerdings habe ich nicht direkt über das iPhone nach interessanten Applikationen gesucht, sondern über itunes am MacBook Pro. Ist etwas komfortabler und vor allem in größerer Auflösung ;-).
Meine 3 bisherigen absoluten (kostenlosen) Favoriten sind:
- Remote: Lässt das iPhone zur Fernsteuerung der eigenen itunes Mediathek auf PC oder Mac werden. Reagiert in Sekundenbruchteilen, Einfach und simpel bedienbar. Steuert wohl auch Apple TV, kann ich aber leider nicht testen.
- Shazam: geniales Musikerkennungstool. Während ein Lied läuft, einfach starten und Shazam speichert ein kurzes Stück, gleicht es mit der Datenbank ab und sendet inenrhalb von Sekunden Titel, Interpret, itunes- und youtube-Link zurück. Klappt relativ gut, je nach Lautstärke und Umgebungsgeräuchen. Sogar einige obskure Minimal-Tracks aus Mixen vom diesjährigen Space Opening auf Ibiza wurden problemlos erkannt. Einen Test im Club konnt ich noch nicht vornehmen. Da hatte ich gestern Abend keinen Empfang, T-Mobile sei Dank…
- Light: Macht aus dem iPhone eine Taschenlampe, in dem es den ganzen Bildschirm hell leuchten lässt. Sehr praktsich, wenn man allein im dunklen Walde unterwegs sein sollte oder irgendwo etwas sucht im Dunkeln. Akku-Laufzeit ist dann wahrscheinlich 30 mins….