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Apple iPhone 3G und OS 2.0 Gedanken

Wie vertreibt man sich die Zeit, wenn man dank den T-Mobile-Jungs 2-3 Wochen auf sein vor 3 Wochen vorbestelltes weißes 16GB iPhone 3G wartet? Genau. Man updatet erstmal sein "altes" iPhone auf die neue Betriebssoftware OS 2.0. Immer wieder ein spannender Moment, ob ein Softwareupdate funktioniert, ob sich das iPhone wieder problemlos aktivieren lässt, ob es an einer Stelle einen Hänger gibt und sich das Backup ins Nirvana verabschiedet. Aber es lief alles problemlos, nur relativ lange hats gedauert, insgesamt ca. 25 mins bis alles wieder ging. Dafür leuchtet einem jetzt auf dem Home-Bildschirm das App-Store-Icon entgegen. Allerdings habe ich nicht direkt über das iPhone nach interessanten Applikationen gesucht, sondern über itunes am MacBook Pro. Ist etwas komfortabler und vor allem in größerer Auflösung ;-).

Meine 3 bisherigen absoluten (kostenlosen) Favoriten sind:

  1. Remote: Lässt das iPhone zur Fernsteuerung der eigenen itunes Mediathek auf PC oder Mac werden. Reagiert in Sekundenbruchteilen, Einfach und simpel bedienbar. Steuert wohl auch Apple TV, kann ich aber leider nicht testen.
  2. Shazam: geniales Musikerkennungstool. Während ein Lied läuft, einfach starten und Shazam speichert ein kurzes Stück, gleicht es mit der Datenbank ab und sendet inenrhalb von Sekunden Titel, Interpret, itunes- und youtube-Link zurück. Klappt relativ gut, je nach Lautstärke und Umgebungsgeräuchen. Sogar einige obskure Minimal-Tracks aus Mixen vom diesjährigen Space Opening auf Ibiza wurden problemlos erkannt. Einen Test im Club konnt ich noch nicht vornehmen. Da hatte ich gestern Abend keinen Empfang, T-Mobile sei Dank…
  3. Light: Macht aus dem iPhone eine Taschenlampe, in dem es den ganzen Bildschirm hell leuchten lässt. Sehr praktsich, wenn man allein im dunklen Walde unterwegs sein sollte oder irgendwo etwas sucht im Dunkeln. Akku-Laufzeit ist dann wahrscheinlich 30 mins….

 

 

Unerwünschte Werbung in Kommentaren: Spamschutz?

Soeben entdeckte ich (vielleicht) ein wirksamen Spamschutz gegen unerwünschte Werbung in Kommentaren auf dem Blog von Jörg Dennis Krüger. Zu Beginn der Kommentarfunktion weißt er höflich auf folgendes hin:

“Mit der Veröffentlichung von Werbung via Kommentar, erklären Sie sich durch das Absenden des Kommentars mit den Bedingungen für die Platzierung einer Werbeanzeige und den AGB für Verlagspublikationen von Cara Europe Limited einverstanden. Bei einer Laufzeit von drei Monaten berechnen wir Ihnen je angefangene Zeile 150,00 Euro zzgl. gesetzl. MwSt. Nach Ende des Zeitraums wird Ihr werblicher Kommentar automatisch entfernt.” (jdk)

Ich musste anfangs etwas lächeln. Soll das jetzt ein Spamschutz für Blogs sein? Wird damit unerwünschte Werbung in Kommentaren verhindert? Brauchen wir keine Plugins mehr, um Spammern das Handwerk zu legen?

Ob es nur zur Abschreckung von Spammern gilt oder ernst gemein ist, ich weiß es nicht. Wenn es rechtlich durchsetzbar wäre, dann würde er im Geld schwimmen. Leider bin ich rechtlich nicht so fit um so eine Aktion auch durch das Auge des Gesetzes zu betrachten. Eigentlich schon eine gute Idee.

Frank Helmschrott hat auf seinem Blog schon über solche Disclaimer nachgedacht… Oliver Gassner baut gerade ein Regelwerk auf, das für Kommentarspammer den Tod bedeutet… ;) Wie ihr seht bewegt sich da was…

Internetgesetze (8): Huntley´s Law

In der Internetökonomie spielen Herstellungskosten und damit fixe Kosten (First Copy Costs) eine übergeordnete Rolle. Die Produkte, die daraus hervorgehen, sind durch marginale Grenzkosten (Kosten die entstehen, wenn ein Stück produziert wird) gekennzeichnet. Aus dieser Tatsache hat Huntley sein Gesetz zur Fixkostendominanz abgeleitet, wonach First Copy Costs von Internetgüter um ein vielfaches höher sind als Herstellungskosten von z.B. industriellen Gütern.

Im Ergebnis stellt das Gesetz heraus, dass eine Anpassung an die Kundenbedürfnisse, die sich auf Grund eines kurzlebigen Innovationszyklus häufig ändern können, mit einem erheblichen wirtschaftlichen Risiko verbunden sind.

Internetgesetze (7): Arthur’s Law

Grundlegend haben Netzwerke die Eigenschaft, wenn sie erfolgreich sind, diesen Erfolg weiter zu steigern. Anders als in der industriellen Wirtschaft ist der zu erreichende Erfolg nicht begrenzt, sondern sogar in sich selbst verstärkend.

In der Internetökonomie kann man von einem Pay-Off sprechen, der, wenn er einmal überschritten ist, eine nach oben offene Grenzertragsskala hinterlässt. Dadurch lässt sich sagen, dass digitale Geschäfte, die z.B. über das Internet abgewickelt werden, ein steigendes ROI (Return on Investment) zeigen.

Internetgesetze (6): Reed´s Law

David P. Reed, Absolvent und außerordentlicher Professor am MIT, behauptet, dass der Wert eines Netzes exponentiell mit ihrer Größe steigt. Dieses Gesetz kann speziell auf soziale Netzwerke angewendet werden.

Reed geht davon aus, dass der Wert des Netzes schneller steigt als die Anzahl der Nutzer oder die Anzahl möglicher Zweier-Verbindungen (siehe Metcalfe´s Law). „Obwohl der Nutzen von verfügbaren Gruppen pro Gruppe recht klein ist, kann der Vernetzungseffekt einer möglichen Gruppenmitgliedschaft die Gesamtökonomie eines Systems dominieren.“ (Wikipedia)

Internetgesetze (5): Metcalfe´s Law

Mit diesem Gesetz können Netzwerkeffekte mathematisch gemessen werden. Grundlegend kann gesagt werden, dass sich der durchschnittliche Wert eines Many-to-Many-Netzwerks für den Einzelnen mit zunehmender Verbreitung und Ausdehnung des Netzwerkes erhöht (positive Rückkopplung).

Metcalfe´s Law besagt, dass der Wert eines Netzes im Quadrat zu den teilnehmenden Nutzern steigt. Verdoppelt sich beispielsweise die Zahl der Nutzer des Netzwerkes, dann wird der Wert des Netzwerkes vervierfacht. Robert Metcalfe, „Erfinder“ des Ethernet und Gründer von 3Com, stellte diese Gesetzmäßigkeit auf.

Fragen und Antworten zum MacBook Air

Nachdem ich seit kurzem auch stolzer Besitzer eines MacBook Pro bin, verfolge ich natürlich auch gespannt die ersten Reaktionen auf das nagelneue Laptop-Leichtgewicht MacBook Air.

Beim fscklog gibt es einen ersten tollen Bericht samt Fragen und Antworten-Runde zu Apples neuem Überflieger. Ein Kollege von mir will es sich auch demnächst zulegen, bin also schon sehr gespannt, selbst einmal Hand anlegen zu dürfen.

Erfahrungsbericht MBA
Fragen und Antworten MBA

Internetgesetze (4): Wirth´s Law

Niklaus Wirth, Schweizer Wissenschaftler und (Mit-)Erfinder von PASCAL, stellte 1995 folgende Gesetzmäßigkeit auf: Die Geschwindigkeit von Softwareanwendungen verlangsamt sich schneller als sich die Rechenleistung beschleunigt.

Moore´s Law ist der Grund, warum Programme immer größer und anspruchsvoller werden, denn die höhere Rechenleistung lässt dies zu. Dadurch ist die Annahme möglich, dass die Geschwindigkeit der Anwendungen alle 18-24 Monate halbiert wird. In der Programmiererwelt wird dieses Gesetz auch Gates Law (Bill Gates ist einer der Gründer von Microsoft) genannt.