Wie schon jedes Jahr gibt es pünktlich vor Weihnachten wieder einen kostenlosen Leitfaden von E-Mail-Marketing Guru Torsten Schwarz. Und dieses Jahr gibt es gleich 2 Leitfäden:
Am Freitag war ich mit meinem Kollegen Feliks von justaloud zu Gast auf der SEMSEO Konferenz von Abakus in Hannover. Vor ungefähr 350 Teilnehmern im Alten Rathaus hielten Referenten wie Uwe Tippmann (Abakus), Johannes Beus (Sistrix), Marcus Tober (Searchmetrics), Thomas Promny (Gimahhot) und Tim Ringel (metapeople) Vorträge über Strategien, News und Tools aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimerung und des Suchmaschinenmarketings.
Das herausragende Thema der Referenten und auch der Gespräche in den Pausen war die Zukunft der Universal Search von Google. Wie geht man mit den neuen Optionen der Google Suche um, wie relevant werden Videos, News und Bilder innerhalb der SERPs und der Top 10 angezeigten Suchergebnisse. Eine abschließende Antwort konnte keiner geben, allerdings ist klar, dass sich die Arbeitsweise im SEO-Bereich ändern werden und man als großer Player in allen Google-Diensten vertreten sein sollte, will man weiterhin einen Großteil Google-Traffic bekommen. Die Plätze innerhalb der Top Ten werden weitaus umkämpfter werden in Zukunft als jetzt schon.
Absolutes Highlight der Konferenz war das abschließende Panel, bei der es zu einem lustigen Schlagabtausch zwischen Thomas Promny und Marcus Tandler (Mediadonis) kam und für viele Lacher im Publikum sorgte. Viele Zitate sind wie gewohnt bei Twitter zu finden unter dem Tag #semseo.
Hier meine wichtigsten Erkenntnisse der Konferenz ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Marcus Tober stellte in seinem Vortrag mit Hilfe von spontan eingeladenen Gastrednern einzelne Google Dienste wie Google Base, News, Blogs und Video vor. Außerdem ging er näher daruf ein, was die Besonderheiten der einzelnen Dienste sind und welche Vorteile aber auch Nachteile die Dienste für Webseitenbetreiber haben.
Das Buch von Torsten Schwarz kennt jeder aus der Branche und gilt als Standardwerk (glaub ich zumindest) . Nun verschenkt er es zu Weihnachten. Bis zum 24.12.2008 kann man das 850-Seiten-Buch als PDF-Version unter folgendem Link herunterladen:
Wer kennt nicht die berühmten Mentos+Cola Light-Videos auf Youtobe? Heute ist mir außerdem ein Trittbrettfahrer in Form eines Spots (?) von Carlsberg untergekommen. "Etwas" ungewöhnlich…
Unter Mobile Tagging versteht man das Auslesen von 2D- oder 3D-Barcodes mit der Kamera eines mobilen Endgerätes. In derartigen Codes lassen sich die unterschiedlichsten Datentypen speichern. Die gängigste Form ist jedoch das direkte Verlinken auf eine URL:
Für die Decodierung der Codes ist eine spezielle Reader-Software notwendig. Ihren Ursprung hatte die Technologie vor einigen Jahren in Japan, wo sie auch heute noch extrem populär ist. Mittlerweile existieren mehrere Tausend Barcode-Typen, von denen sich die folgenden als die wichtigsten etabliert haben:
Das Interactive Advertising Bureau (kurz IAB) hat auf der eigenen Webseite ein Whitepaper zum Thema VAST (Digital Video Ad Serving Template) veröffentlicht. Mit diesem neuen Standard soll es der Onlinewerbewirtschaft leichter gemacht werden, Ad Impressions in Internet-Videos zu messen, bislang eher noch eine große Black Box. VAST ist ein XML-Dokument, das ein Werbemittel beschreibt, das innerhalb eines Videos erscheint. Dies kann vorher, währenddessen oder am Ende des Videos sein. Nur durch einen gemeinsamen Standard ist es möglich, Ad Impressions mit einem Adserver zu steuern, messen und abzurechnen. Drei Arten von Werbeformaten werden unterschieden:
Companion Ads: Bannerformate, die im Umfeld von Videos eingeblendet werden
Linear Video Ads: Werbebotschaften, die vor, während oder nach dem Video angezeigt werden
Non-Linear Video Ads: Werbeformate, die während der ganzen Laufzeit des Videos eingeblendet werden (Text oder Layer im Video)
Interessierte können sich das Whitepaper unter folgendem Link downloaden:
Stärken von digitalen Produktwelten
Ein klarer Vorteil von digitalen Produktwelten ist die Möglichkeit, Zielgruppen emotional anzusprechen. Dies gilt speziell für Produktwelten, die eine reale Umgebung abbilden. Durch diese Emotionalisierung wird der Konsument bezüglich der Funktion und Verwendung des Produktes sensibilisiert, was wiederum latente Bedürfnisse wecken kann.
Durch eine alternative Navigation kann, im Gegensatz zu klassischen Navigationspfaden, dem Nutzer eine effektivere und effizientere Bedürfnisbefriedigung ermöglicht werden. Dies wird anhand einer stark selektiven und individuellen Nutzersteuerung ermöglicht.
Auf der diesjährigen Internetworld in London wurde dieses Thema bereits aufgegriffen und als Trend deklariert. Berechtigt, denn eine Zielgruppe zu bestimmten heißt noch lange nicht Konsumenten des Produktes zu kennen.
Herkömmliche Zielgruppenbeschreibungen, wie etwa die Sinus Milieus von Sinus Sociovision oder die Web Miliues von United Internet Media liefern lediglich eine Reihe von Merkmalen und Dimensionen, die aus Statistiken, Nutzermeinungen und soziodemografischen Daten extrahiert und zu Gruppen segmentiert werden. Und da liegt das Problem.
Quelle: Microsoft
Statt der relativ anonymen und pauschalen Größe einer Gruppe von Benutzern (der Zielgruppe) stehen Personas stellvertretend für eine Gruppe von Benutzern, mit einem starken Bezug zu den realen Konsumenten des Produktes.
Trotz des jungen Alters des Internets existieren schon einige Phänomene und Gesetzmäßigkeiten, die eine Begründung für die eine oder andere Entwicklung liefern könnten. Wir möchten euch in unserer Serie einige Gesetze des Internets (nicht im rechtlichen Sinne) vorstellen...
Kostenlos übernachten! Hä? Wie? Ja genau, kostenlos übernachten. Wie geht das? Dafür stehen drei Communities zur Verfügung, die wir euch in den nächsten Wochen vorstellen werden.