Internetgesetze (8): Huntley´s Law
In der Internetökonomie spielen Herstellungskosten und damit fixe Kosten (First Copy Costs) eine übergeordnete Rolle. Die Produkte, die daraus hervorgehen, sind durch marginale Grenzkosten (Kosten die entstehen, wenn ein Stück produziert wird) gekennzeichnet. Aus dieser Tatsache hat Huntley sein Gesetz zur Fixkostendominanz abgeleitet, wonach First Copy Costs von Internetgüter um ein vielfaches höher sind als Herstellungskosten von z.B. industriellen Gütern.
Im Ergebnis stellt das Gesetz heraus, dass eine Anpassung an die Kundenbedürfnisse, die sich auf Grund eines kurzlebigen Innovationszyklus häufig ändern können, mit einem erheblichen wirtschaftlichen Risiko verbunden sind.


3 Kommentare
Martin
23. August 2010
Es ist erstaunlich, wie das digitale Zeitalter diese Welt verändert. Wer hätte schon gedacht, dass man durch digitale Güter Geld verdienen kann, bei denen es nur um Fixkosten geht, während sie nahezu beliebig vervielfältigbar sind…
Martin
26. August 2010
Vor allem beweist Apple derzeit, wie man mit digitalen Gütern jede Menge Geld verdienen kann, wenn man bdedenkt, wie iTunes wächst! Sicherlich werden viele materiellen Güter bald durch digitale Güter ersetzt werden: Wie Bücher, durch eBooks!
Ralf
4. September 2010
Ich glaube das der Wachstum noch weiter gehen wird. Sicherlich wird das gute, alte Buch in den nächsten Jahren auch auf eine harte Probe gestellt werden. Die Zahl der eBook-Reader wird weiter wachsen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dieser Trend durchsetzen wird…
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